Gedichte

Ausgedient

Es knarrte oben, unterm Dach, alte Bretter knarrten, Stimmen wurden laut, wispernd leise, freche Stimmen, unter meinem Dach

Ich hört’ es flüstern, dies und das, stetig ohne Unterlass, oben unter meinem Dach, da knarrten alte Bretter, bis mir der Groschen fiel

Ich stampfte auf und schrie: Bestimmen tue ich, nicht ihr, ihr alten, ausgedienten Bretter

Der Freiheit auf der Spur

Zaghaft schlich ich, irgendwann
zwischen aufgespannten Fäden
in die Freiheit, irgendwann
liebte ich von ganzem Herzen
dieses Sein in dem ich bin
diesen Erdenraum, mit ihm
all die Menschen, die darin
sich sehnend selber suchen

Codiert

Ein Widerhall, weit weg von mir, viel Raum und irgendwo, die Mauern, die mich selbst umschliessen, Urgestein geschützt

Mein Echo schallt, es widerhallt, war ich es, die da rief, in diesem ungeheuren Raum, in dem so manches sich verliert

Der Freiheit auf der Spur

Zaghaft schlich ich, irgendwann
zwischen aufgespannten Fäden
in die Freiheit, irgendwann
liebte ich von ganzem Herzen
dieses Sein in dem ich bin
diesen Erdenraum, mit ihm
all die Menschen, die darin
sich sehnend selber suchen

Oh, du Mensch, du!

SCHATTEN

Es gibt sie, die Menschen, die Schatten nur sehen, die Schatten der Menschen, die stehen und gehen, sie sehen nur Schatten, den Menschen nicht

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